Termine:
Tag des offenen Denkmals
Holz und Stein (in der Schwimmhalle)
Premiere-Romeo und Julia - was wäre wenn ... Es war die Lerche (in der Wäscherei)
Romeo und Julia - was wäre wenn ... Es war die Lerche (in der Wäscherei)
Freistil Tango (im Café Freistil)
Romeo und Julia - was wäre wenn ... Es war die Lerche (in der Wäscherei)
Romeo und Julia - was wäre wenn ... Es war die Lerche (in der Wäscherei)
Der Prozess (gesamter Stadtbadkomplex)
nach Franz Kafka / präsentiert von clubtheater-berlin
Der gesamte Stadtbadkomplex verwandelt sich in ein kafkeskes Universum. Angefangen in einer Wohnung (Alte Näherei), wo Josef K. von den Wächtern verhaftet wird, folgt der Zuschauer Josef K. zur ersten Anhörung beim Untersuchungsrichter (Maschinenraum) bis hin zu den endlosen Kanzleien (Umzugskabinen in der Schwimmhalle), bevor K. in der berühmten Domszene (Russisch-römische Sauna) dem Gefängniskaplan begegnet ... doch die Wächter tauchen erneut auf und führen ihn ins verlassene Brunnenhaus ...
Josef K. ist ein jüdischer Banker. Erfolgsverwöhnt hält er den ganzen Prozess für eine lästige Bagatelle. Nur seine Geschäfte im Blick habend unterschätzt er die Gefahr, der er ausgesetzt ist ...
Kafka lässt den Leser darüber im Unklaren, warum seine Hauptfigur verhaftet und am Ende hingerichtet wird. War es ein Versehen? Ein Justizirrtum? Oder hat die juristische Willkür Methode? Wie verlässlich ist der Rechtstaat, wenn er unter Druck gerät? Wer wird zuerst verdächtigt?
Der Prozess entpuppt sich bei dieser Lesart als Krimi – so kurzweilig und spannend, dass auch Zuschauer ohne spezifische Kafkakenntnisse in seinen Bann gezogen werden. Kein intellektuelles Verwirrspiel, sondern ein vitales Theatererlebnis.
Schauspiel: Margot Binder, Gerolamo Fancellu, Michael Hecht, Alexander Klages, Martin Langenbeck, Beatrice Murmann
Bildregie-Video: Caroline Wloka
Kamera: Berta Valin
Ort: Café Freistil, Näherei, Maschinenraum, Schwimmhalle, Sauna, Brunnenhaus
Regieassistenz: Silke Johanna Fischer
Adaption & Regie: Stefan Neugebauer
Eintritt: 10.– / 15.– Euro
Dieses Projekt wurde gefördert durch: Amt für Weiterbildung und Kultur Steglitz-Zehlendorf, Kulturamt mit Mitteln aus dem Bezirkskulturfonds des Landes Berlin
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